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HISTORISCHE KRIMINALITÄTSFORSCHUNG

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Wiebel, Eva

Wissenschaftlicher Werdegang

1990-1997: Studium Geschichte/ Physik (Lehramt) Universität Konstanz; Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Konstanz bei Prof. Dr. Dieter Groh (Neuere und Neueste Geschichte); Staatsexamen Geschichte und Physik; Zulassungsarbeit:"Erz=Marckt=Diebin und Sacklangerin". Frauen in Gauner- und Diebslisten des 18. Jahrhunderts;

Feb.1996-März 1998: Assistentin an der Universität St. Gallen bei Prof. Dr. Dieter Groh (Abteilung Kulturgeschichte);

April 1998-April 1999: Geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Rudolf Schlögl (Neuere Geschichte) im Pilotprojekt "Geschichte und Multimedia" - Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Lehrangebots für Studierende der Geschichtswissenschaft

Mai 1999-April 2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Reichweite und Grenzen der Integration von ethnischen und religiösen Minderheiten in der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Süddeutschland und Pennsylvania im Vergleich" (Universität Freiburg, Prof. Dr. Mark Häberlein)

seit Mai 2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 485 "Norm und Symbol" an der Universität Konstanz (Teilprojekt A6 "Medialität als Symbol. Die Gutenbergsymbolik in der Neuzeit", Prof. Dr. Rudolf Schlögl/ Prof. Dr. Kay Kirchmann)



Selbständige Veröffentlichungen

  1. (mit Rudolf Schlögl und Fabio Crivellari, Hg.): Fremde Nachbarn. Schweizer und Schwaben im westlichen Bodenseeraum 1400-1800, CD-ROM, Konstanz 2000.
  2. (mit Andreas Blauert): Gauner- und Diebslisten. Registrieren, Identifizieren, Fahnden im 18. Jahrhundert. Mit einem Repertorium gedruckter südwestdeutscher, schweizerischer und österreichischer Listen sowie einem Faksimile der Schäffer'schen oder Sulzer Liste von 1784, Frankfurt 2001. 

Aufsätze in Sammelbänden

  1. (mit Andreas Blauert): Gauner- und Diebslisten. Unterschichten- und Randgruppenkriminalität in den Augen des absolutistischen Staats, in: Mark Häberlein (Hg.): Devianz, Widerstand und Herrschaftspraxis in der Vormoderne. Studien zu Konflikten im südwestdeutschen Raum (15. bis 18. Jahrhundert), Konstanz 1999, S. 67-96.
  2. Die 'Schleiferbärbel' und die 'Schwarze Lis'. Leben und Lebensbeschreibungen zweier berüchtigter Gaunerinnen des 18. Jahrhunderts, in: Andreas Blauert/ Gerd Schwerhoff (Hg.): Kriminalitätsgeschichte. Beiträge zur Sozial- und Kulturgeschichte der Vormoderne, Konstanz 2000, S. 759-800.
  3. Minderheiten in der Randgruppe? "Welsche" und Juden in Gauner- und Diebslisten des 18. Jahrhunderts, in: Mark Häberlein/ Martin Zürn (Hg.): Minderheiten, Obrigkeit und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit. Integrations- und Abgrenzungsprozesse im süddeutschen Raum, St. Katharinen 2001, S. 183-232.
  4. (mit Mark Häberlein, Irmgard Schwanke und Martin Zürn), Fremde in der frühneuzeitlichen Stadt. Integration und Abgrenzung in Südwestdeutschland und Pennsylvania, in: Mitteilungen des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg 10 (Oktober 2002), S. 9-42.
  5. "Aller ärgste Erz Jaunerin". Barbara Reinhardtin alias Schleiferbärbel, in: Anke Väth (Hg.): Bad Girls. Unangepasste Frauen von der Antike bis heute, Konstanz 2003, S. 79-108.

Im Druck

  1. Ein Schreiner aus Paris. Zuwanderung und Integration Fremder in der Stadt Burkheim am Kaiserstuhl in den ersten Jahrzehnten nach dem Dreißigjährigen Krieg, in: Schriftenreihe des Geschichtsvereins der Burkheimer Zünfte, Bd. 1, 2005.
  2. "Anbringen der gesamten Judenschafft". Die politische Vertretung der jüdischen Gemeinde Breisachs im späten 17. und im 18. Jahrhundert, in: Birgit Klein/ Rotraud Ries (Hg.): Perspektivenwechsel. Egodokumente, Selbst- und Fremddarstellungen frühneuzeitlicher Juden (Arbeitstitel), Berlin (voraussichtlich 2005).